Der Vergleich von Wasser-Simulationsversuchen mit durchlässigen Ziegeln zeigt, dass bei gleichem Druck die Verwendung von schlitzförmigen durchlässigen Ziegeln zu intermittierender Gasabgabe führt, mit größeren, aber weniger Blasen. Diffuse durchlässige Ziegel verursachen geringe Störungen im Stahlbad, die Gasabgabe erfolgt dicht mit feinen, zahlreichen Blasen; der Durchflusswert der schlitzförmigen Ziegel ist höher als der der diffusen, was zu stärkerer Störung der Stahlflüssigkeit im Stahlbad führt. Durch den Vergleich von Produktionsversuchen mit durchlässigen Ziegeln zeigte sich, dass der mittlere Restlängenwert bei Verwendung diffuser Ziegel im gleichen Stahlbad deutlich höher ist als bei schlitzförmigen Ziegeln; die Entschwefelungsrate der diffusen Ziegel beträgt 75,94 % und liegt damit unter den 85,19 % der schlitzförmigen Ziegel. Ein umfassender Vergleich der Aspex-, Prüfungs- und Vergrößerungsdaten von GCr15-Stahl, der unter derselben Prozessroute hergestellt wurde, ergab, dass bei gemischtem Einsatz diffuser und schlitzförmiger Ziegel die durchschnittliche Gesamtanzahl der Einschlüsse 218,2 beträgt, die Anzahl der Oxideinschlüsse ≤5 μm 7,8, womit beide am niedrigsten sind; der mittlere Einschlussindex liegt bei 5,6, die Automatikprüfquote bei 99,67 %, die Fehlerfrei-Rate bei der Ultraschall-C-Scan-Prüfung bei 96,67 % und der mittlere B细-Wert bei 0,534, was das beste Verfahrenskonzept darstellt.