Zur Entwicklung von hochwertigen H13-Heißarbeitsstahl-Stranggussbrammen und zur Lösung von Qualitätsproblemen wie Segregation und Lunkerbildung wurde das Verfahren Konverter+LF+RH+Strangguss+Walzen angewendet. Durch die Doppelanschlag-Schiebelehre des Konverters, vollständige Diffusionsentoxidation während der Veredelung, Kontrolle des Basengehalts des Veredelungsschlacks sowie kontinuierliches Schutzgießen und Einsatz der gepulsten magnetischen Oszillationstechnologie (PMO) zur Homogenisierung der Erstarrung konnte die industrielle Produktion von H13-Heißarbeitsstahl auf einer 300 mm Stranggussmaschine erfolgreich realisiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Versuch eine Hochreinheit, geringe Segregation und eine gleichmäßige Gefügestruktur von H13-Stahl ermöglicht mit präziser Kontrolle der chemischen Zusammensetzung. Die Indikatoren für Vergrößerung, Elementsegregation und Einschlüsse erfüllen die technischen Anforderungen. Bei einer PMO-Spannung von 185 V und einer Leistung von 42 kW kann der Lunkergrad der H13-Brammen effektiv von 2,0 auf unter 1,0 gesenkt werden, was die Kohlenstoffsegregation im Kern der Bramme verbessert, wobei der durchschnittliche Kohlenstoffsegregationsindex von 1,2 auf unter 1,1 sinkt.