Die Schlacke unter dem Konverter ist eine der Hauptquellen für große Einschlusspartikel im Stahl. Bei der Stranggussproduktion wird in der Regel die Reststahlmenge im Konverter gesteuert, um Wirbelbildung und Einschlüsse während des Einstockvorgangs zu vermeiden. Dieser Artikel führt industrielle Versuche mit unterschiedlichen Reststahlmengen im realen Stahlproduktionsprozess durch, analysiert die Merkmalsentwicklung großer Einschlusspartikel im Stahl, untersucht die Situation der Schlacke unter dem Konverter unter verschiedenen Reststahlbedingungen und gibt damit Hinweise für die vernünftige Steuerung der Reststahlmenge im Konverter während des Gießprozesses der Zielstahlsorten. Der Produktionsprozess des Versuchsblechs lautet: „Konverter → LF-Veredelung → 220 t RH-Vakuumbehandlung → Strangguss → Walzen“. Die Hauptart der Einschlüsse im Versuchsstahl sind Al2O3-Einschlüsse, deren Al2O3-Gehalt während des Schmelzprozesses insgesamt ansteigt und sich bereits in der Zwischenpfannenphase stabilisiert. Mit abnehmender Reststahlmenge steigen die T.O- und T.N-Gehalte im Stahl, und die Veränderungen des Flächenanteils und der Anzahl der Einschlüsse entsprechen diesem Muster; je größer der Flächenanteil und die Anzahl der Einschlüsse in Brammen und Walzprodukten sind, desto eher tritt bei abnehmender Reststahlmenge Wirbelschlackenbildung auf. Die Unterschiede in der Verteilung der Einschlüsse bei Reststahlmengen von 7,4 t und 9,8 t sind gering, es wird empfohlen, während des Gießprozesses etwa 7,4 t Reststahl zurückzuhalten. In der Oberflächenschicht der Bramme befinden sich die Einschlüsse hauptsächlich im Bereich von 2~5 mm, wobei Flächenanteil und Zahlendichte hoch sind.