Mit der tiefgehenden Erweiterung der automatischen Steuerungstechnologie in komplexen Umgebungen mit Gas-Flüssig-Öl-Gemisch und wechselnden Temperatur- und Druckbedingungen wird weichmagnetischer ferritischer Edelstahl aufgrund seiner hervorragenden weichen magnetischen Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit zu einem Schlüsselmaterial. Allerdings bestehen erhebliche Widersprüche bei der Optimierung multipler Leistungsziele, was den Einsatz in High-End-Anwendungen einschränkt. Basierend auf typischen Eigenschaften der 430er-Serie wurde der antagonistische Effekt des Chromgehalts auf magnetische Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit aufgezeigt. Es wird eine synergetische Steuerung von Zusammensetzung und Gefüge vorgeschlagen, durch Kontrolle von ultrakleinen Zwischengitteratomen (C+N)≤100×10^-6, Zugabe von Stabilelementen (Ti/Nb) und Optimierung des Wärmebehandlungsprozesses. Außerdem werden Mechanismen zur Verbesserung der Erstarrungsqualität und der Korngrenzen-Ingenieurtechnik zur Steigerung der Ermüdungsfestigkeit und Faltenbeständigkeit analysiert, mit besonderem Fokus auf das Metall-Spritzgießverfahren (MIM), das seine Kernvorteile bei der Herstellung von hochpräzisen komplexen Bauteilen zeigt — Toleranz ±5 μm, Magnetfehler unter 5%, und Beispiele für die großtechnische Anwendung durch Nachwärmebehandlungs-Techniken Indo-MIM vorgestellt werden. Abschließend wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, ein quantitatives Modell Zusammensetzung-Gefüge-Eigenschaften aufzubauen, um die Mehrzielkonflikte zu überwinden, und durch die vertiefte Integration von MIM-Technologie und Simulation die Industrialisierung von weichmagnetischem ferritischem Edelstahl in den Bereichen neuer Energie-Fahrzeuge und Mikrosensoren voranzutreiben.