Diese Studie befasst sich mit dem neuen vertikalen Lichtbogenofen mit Zugabe von Roheisen und führt eine systematische Prozessanalyse und -optimierung durch, um in der Praxis auftretende Probleme wie hohen Stromverbrauch pro Tonne Stahl, End-Überoxidation und lange Schmelzzyklen zu behandeln. Durch eine eingehende Analyse des Beschickungsrhythmus, des Sauerstoffversorgungssystems und der Energiezufuhr wird eine phasenweise Regelungsstrategie vorgeschlagen, die den Schrott- zu Roheisen-Anteil anpasst, die Sauerstofflanzen-Betriebsstrategie optimiert und die Vorwärmung des Schrotts verstärkt. Industrielle Versuche zeigen, dass nach der phasenweisen Prozessoptimierung der Stromverbrauch pro Tonne Stahl bei 188,7 kWh liegt, was eine Senkung um 15,3 kWh bedeutet, die Schmelzzeit 38,45 min beträgt, eine Verringerung um 3,84 min, und der Endsauerstoffgehalt bei 5,19×10-6 liegt, was die Überoxidation verbessert, während Energieeffizienz und Produktionsrhythmus insgesamt verbessert wurden. Die Studie bestätigt die Wirksamkeit der phasenweisen Regelungsstrategie und bietet ein systematisches technisches Verfahren und eine praktische Grundlage für eine effiziente und stabile Produktion im vertikalen Lichtbogenofen mit hohem Roheisenanteil.